Nachschau - Veranstaltung am 05.10.2011

 

 

Vortragsveranstaltung

im Rahmen der

Wintervortragsreihe 2011/2012

mit dem Leitthema

„Migration – Gefahr oder Chance für die Sicherheit der Gesellschaft“

 

Migration in der / durch die Bundeswehr –

Erwartungen und Erfahrungen

 

Podiumsgespräch

mit

Oberst a.D. Karl-Martin Hofeditz,

zuletzt Kommandeur Landeskommando Thüringen

Oberstleutnant a.D. Karlheinz Ulrich

zuletzt Leiter Wehrkreiskommando Aschersleben

Frau Rosemarie Fugger

Ehefrau von Brigadegeneral a.D. Fugger, zuletzt u.a. Standortältester Leipzig

Frau Ruth Müller (angefragt)

Tochter eines Bundeswehrstabsoffiziers

Moderation:

Oberstleutnant a.D. Ernst W. Speidel

Sektionsleiter

 

Mittwoch, 05. Oktober 2011, 19:00 Uhr

im Gr. Festsaal im Stadthaus

Marktplatz 2, 06108 Halle

 

*****

Sektionseigener Bericht

Migration von Standort zu Standort

Podiumsdiskussion der GfW über Umzüge von Soldatenfamilien

Dass Migration nicht nur Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte heißen muss, zeigte am Mittwochabend eine Podiumsdiskussion im Großen Festsaal im Stadthaus von Halle. Unter der Federführung der GfW (Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V.) sprachen ehemalige Angehörige der west- und ostdeutschen Streitkräfte sowie die Ehefrau eines Bundeswehroffiziers und die Vertreterin einer Offizierstochter darüber, was versetzungsbedingte Wanderungen für die betroffenen Soldaten und ihre Familien bedeuten.

Ernst W. Speidel bei der Einführungsveranstaltung

zur GfW-Wintervortragsreihe 2011/2012. Foto: André Marchand

Am Podium saßen Karl-Martin Hofeditz (Oberst a. D. der Bundeswehr), Karlheinz Ul­rich (Oberstleutnant a.D., langjähriger Offizier der Nationalen Volksarmee), Rose­marie Fugger (Ehefrau des Brigadegenerals a.D. Harald Fugger) sowie Elke Spei­del als Vertreterin von Ruth Müller (Tochter eines Bun­deswehrstabsoffiziers). Sie berichteten über ihre Erfahrungen mit versetzungsbedingten Umzügen im In- und Ausland, von ausländischen Stationierungsorten in Rom, Neapel, Stettin und in den Vereinigten Staaten bis zu inländischen Verwendungen zwischen Koblenz und Aschersleben, Halle und Potsdam, Braunschweig und Leipzig, Sigmaringen und Hamburg.

Es war die erste Veranstaltung unter der Leitung des neuen Sektionsleiters der GfW-Sek­tion Halle, Oberstleutnant a.D. Ernst W. Speidel. In seiner Einführung er­läuterte er zunächst den Begriff der Migration. Dabei knüpfte er an die Podiumsver­anstaltung der Franckeschen Stiftungen vom vergangenen Mittwoch an, deren Ver­anstaltungsreihe zum Thema Migration und Integration er als thematisch interes­sante Ergänzung zur GfW-Wintervortragsreihe 2011/12 bezeichnete. Danach kün­digte er die geplanten Themen der Folgevorträge an, in denen es um deutsch-deut­sche Wanderungsbewegungen vor und nach der Wende gehen soll, um interna­tionale Arbeitsmigration in Ost- und Westdeutschland, um politisch bedingte Zu- und Abwanderung sowie um die Möglichkeiten, den Migrationsdruck durch sicherheits­fördernde Maßnahmen in krisenbetroffenen Herkunftsländern zu senken.

Die Podiumsgäste der GfW-Einführungsveranstaltung zur Wintervortragsreihe 2011/2012 von links nach rechts: Ernst W. Speidel, Karl-Martin Hofeditz, Rosemarie Fugger, Karlheinz Ulrich, Elke Speidel. Foto: André Marchand.

Die Podiumsgäste hätten sich durchweg mehr Unterstützung der Bundeswehr bei der Integration der Familien nach den versetzungsbedingten Umzügen gewünscht. Trotzdem zogen sie für sich eine positive Bilanz ihres bewegten Lebens: Die Wan­derungen seien oft hart, aber letztlich bereichernd für ihre Persönlichkeit gewesen, hätten den Horizont erweitert und das Verständnis für andersartige Lebensarten und Einstellungen in unterschiedlichen Gegenden Deutschlands und der Welt gefördert. Hilfreich sei es für alle Beteiligten aber immer dann gewesen, wenn bereits ansäs­sige Personen mit Verständnis und Einfühlungsvermögen die Besonderheiten er­klärt und die Neuankömmlinge willkommen geheißen hätten.

Die nächste Veranstaltung der Reihe findet am Donnerstag, 24. November, um 19.00 Uhr an gleicher Stelle statt.

 

 

Ansprechpartner für Rückfragen:

Ernst W. Speidel,

Nonnenstraße 21/103

04229 Leipzig

Tel. 0171/836 83 53

Fax 0341/25 24 849

Email Ernst.W.Speidel@t-online.de

 

Oben                                                                                                                                                                           Zurück

Unsere Partner: