Nachschau - Veranstaltung am 21.09.2010

Besuch des Bundesministerium

für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

am Dienstag, 21. September 2010

mit Vortrag zum Thema:

 „Energiesicherheit für Deutschland -

Vollversorgung mit erneuerbaren Energien bis 2050“

Empfangen wurden die 42 Teilnehmer  der GfW-Sektionen Strausberg und Berlin im Besucherzentrum des Berliner Dienstsitzes des BMU durch den Referatsleiter Herrn Thomas Kappe.

Thomas Kappe beim Vortrag

Zu Beginn der Veranstaltung wurden uns durch den Referenten die Aufgaben und die Strukturen sowie Zusammenwirken mit den anderen Bundesministerien dargelegt.  In diesem Zusammenhang wurden wir auch über den Umzug des Berliner Dienstsitzes des BMU ab 2011 in die Stresemannstrasse / Ecke Erna-Berger-Strasse informiert, ein interessanter großzügiger Neubau, der sowohl Mauerreste des historischen Berlin als auch mit der Moderne verbindet.

Unverständnis gab es bei den Teilnehmern warum dieses Bauvorhaben nur für das Personal des Berliner Dienstsitzes und nicht für das gesamte BMU geplant und ausgeführt wird. Nach wie vor befindet sich der größere Teil des Ministeriums in Bonn.  

Im Hauptteil des Vortrages wurden wir mit dem aktuellen Energiekonzept, erarbeitet durch das BMU und das BMW, vertraut gemacht.

Die Aufgaben dieses neuen Energiekonzeptes  der Bundesregierung ist die Sicherstellung einer zuverlässigen, wirtschaftlichen und  umweltverträglichen Energieversorgung als eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Es wird dabei vor allem um die Umsetzung eines zentralen politischen Ziels für unser Energiesystem der Zukunft gehen. Deutschland soll in Zukunft bei wettbewerbsfähigen Energiepreisen und hohem Wohlstandsniveau ein der effizientesten  und umweltschonendem Volkswirtschaften der Welt werden.

Mit dem Energiekonzept formuliert die Bundesregierung Leitlinien für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung und beschreibt erstmalig den Weg in das Zeitalter der erneuerbaren Energien. Es geht um die Entwicklung und Umsetzung einer langfristigen, bis 2050 reichenden Gesamtstrategie.

Die Stromerzeugung in Deutschland ist historisch gewachsen und beruht auf einem breiten Mix von Energieträgern. Derzeit sichern die fossilen Energieträger, insbesondere die Kohle zusammen mit der Kernenergie den Großteil der Stromerzeugung in Deutschland. Der notwendige Umbau der Stromversorgung hin zum erneuerbaren Zeitalter mit der Perspektive 2050 wird diesen traditionellen Energiemix deutlich verändern, denn dann sollen die erneuerbaren Energien den Hauptanteil übernehmen.

Auf diesem Weg werden die konventionellen Energieträger kontinuierlich durch erneuerbare Energien ersetzt. Bis 2020 soll der Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch 35 % betragen. Danach strebt die Bundesregierung folgende Entwicklung des Anteils der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien  am Bruttostromverbrauch an : 50% bis  2030, 65 % bis 2040, 80 % bis 2050.

 Interessierte Vortragsteilnehmer der Sektionen Strausberg und Berlin

Uns wurde ein sehr interessanter Vortrag zu einem wichtigen Thema der Gegenwart und Zukunft geboten. Die vielen Fragen der Teilnehmer waren wohl Ausdruck ihres Interesse an dieser Thematik und ihrer persönlichen Vorstellungen. Auf jede Frage eine Antwort war das Prinzip des Referats, dem mit Beifall gezollt wurde.

Vereinbart ist die Weiterführung dieses Dialoges 2011, dann aber am neuen Dienstsitz des BMU.

Wolfgang Krieger

Sektionsleiter

   Link: Homepage des BMU

 

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